Medienfachleute um Rat gefragt

Schweizer Illustrierte - Ringier-Titel nimmt Standortbestimmung vor.

Kein anderer Schweizer Titel des Zürcher Verlagshauses Ringier ist kommerziell so erfolgreich wie die Schweizer Illustrierte. Trotzdem rauchen derzeit an der Dufourstrasse die Köpfe -- wie kann das People-Magazin weiterentwickelt werden? Ringier bat -- mit tatkräftiger Unterstützung von externen Beratern -- eine ganze Reihe von Exponenten der Medien- und Unterhaltungsbranche um Rat. "Wir befragen im Rahmen eines Brainstorming diverse Personen zur Schweizer Illustrierten -- darunter Chefredaktoren, Branchen-Experten und auch Prominente", bestätigt SI-Chefredaktor Marc Walder entsprechende Gerüchte, die "persoenlich.com" erreicht hatten.

Auslöser für die Standortbestimmung sind weder Auflagenprobleme noch unvorhergesehene Verluste im Anzeigengeschäft, wie Alexander Theobald, Zeitschriftenchef von Ringier, und Marc Walder gegenüber "persoenlich.com" unisono erklären. Vielmehr stelle die Übung einen "völlig normalen Prozess" dar. Theobald ist mit dem laufenden Geschäftsgang des Titels zufrieden: "Im Wettbewerbsumfeld verhält sich die SI sehr gut", sagt er, "sämtliche Budgetziele werden auch dieses Jahr erfüllt".