Der deutsche Medienkonzern Axel Springer ist im Krisenjahr 2009 erwartungsgemäss hinter die Vorjahresergebnisse zurückgefallen. Der Umsatz schrumpfte um 4,3 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro, der Jahresüberschuss um 45 Prozent auf 313,8 Mio. Euro. Die Dividende soll mit 4,40 Euro je Aktie konstant bleiben. Dies teilte die Axel Springer am Mittwoch in Berlin mit.
Verlagschef Mathias Döpfner zog gleichwohl ein positives Fazit: "Jeder achte Euro vom Umsatz war Gewinn, jeden fünften Euro haben wir im Internet umgesetzt, wir schlagen eine Rekorddividende vor, die Eigenkapitalquote wurde auf über 40 Prozent erhöht und die Verschuldung de facto auf Null abgebaut", sagte er laut Mitteilung.
Das Schweizer Geschäft lief gut: Die Titel und Online-Angebote in der Schweiz hätten sich "sehr erfreulich" entwickelt, sagte Konzernchef Döpfner. In der Schweiz gehören dem Unternehmen unter anderem eine Reihe von TV- Programmzeitschriften sowie die "Bilanz", die "Handelszeitung" und der "Beobachter". Für 2010 geht Axel Springer mit stabilen oder leicht steigenden Umsätzen aus, vor allem aufgrund des Wachstums im digitalen Geschäft.