Medienpreise für sda und SF 1

Bedag - Informatik-Artikel von Matthias Zehnder ausgezeichnet.

Der Journalist Matthias Zehnder ist am Dienstag für seine Informatik-Berichte für die Nachrichtenagentur sda mit dem Bedag-Medienpreis ausgezeichnet worden. Auch das SF Spezial-Team des Deutschschweizer Fernsehens (SF DRS) erhielt einen Preis. Zehnder verfasse seit Jahren für den Medien-Informationsdienst der sda (MID-Informatik) gut recherchierte und spannende Artikel, heisst es in der Würdigung des Berner Informatik-Unternehmens Bedag. Dabei lege er den Fokus eng auf den Nutzen der Konsumenten.

Zehnder sei in der Lage, komplexe Informatik-Sachverhalte auch einem Laien-Publikum verständlich zu machen. Er habe sich im Rahmen seines vielfältigen Medienschaffens mit der Zeit "vom Technik-Fan zum kritischen Beobachter und Warner entwickelt". Zehnders Texte werden im Zweiwochen-Rhythmus von der sda in deutscher und französischer Sprache an nahezu sämtliche Schweizer Medien übermittelt. Die Abdruckquote ist beachtlich, wie die Bedag festhält.

Nur dank Sponsoren

Dank der seit zehn Jahren existierenden Rubrik "MID-Informatik" der sda sind insbesondere auch kleinere und mittlere Zeitungen, die nicht über eigene Informatik-Spezialisten verfügen, in der Lage, ihrem Publikum Hintergrundtexte anzubieten. MID-Informatik kann nur dank der finanziellen Unterstützung von Swisscom, Orange und Hewlett-Packard existieren. Bei der Auswahl und Aufbereitung der Themen sind Zehnder und die sda jedoch frei. Die Beiträge werden gemäss den Redaktionsrichtlinien der sda verfasst.

Kontrolle im Alltag

Das SF Spezial-Team unter der Leitung von Peter Lippuner erhielt den Bedag-Medienpreis für eine im November 2004 lancierte Serie über verschiedenste Aspekte der Kontrolle im Alltag ("Alles unter Kontrolle?"). Unter anderem ging es in den Beiträgen um die Überwachung am Arbeitsplatz oder das Internet-Banking. Dem Fernseh-Team sei es gelungen, komplizierte Themen in einer einfachen und leicht nachvollziehbaren Weise zu vermitteln, ohne dabei in Klischees oder klassische Feindbilder zu verfallen.