Mehr Chefinnen in harten Ressorts

New York Times - In den Bereichen Wirtschaft und News führen bei der amerikanischen Zeitung nun gleich viele Frauen wie Männer. Über ein Fünftel der Belegschaft sind laut einem Report nicht-weisse Angestellte.

Die «New York Times» veröffentlicht erstmals Daten zu Geschlecht und Ethnie ihrer Angestellten. Die Bemühungen des amerikanischen Medienhauses, eine «vielfältige und integrative Unternehmenskultur» zu schaffen, haben in den vergangenen drei Jahre gefruchtet. Die Zahl der Frauen sei in allen Ebenen des Unternehmens gestiegen, schreibt die Zeitung in einem ausführlichen Report mit mehreren Grafiken. Über alle Angestellten seien Männer und Frauen nun gleichmässig verteilt.

Im Bereich «News and Opinion» sei die Zahl der Frauen in der Führung von 38 Prozent (2015) auf 46 Prozent (2017) gesteigert worden. Im «Business Departement» in derselben Zeit von 41 auf 46 Prozent. Weniger ausgeglichen, aber dennoch in positiver Entwicklung, sieht es bei nicht-weissen Angestellten aus. «People of Color» machten 2017 21 Prozent der Belegschaft aus, 2015 waren es lediglich 16 Prozent.

Geschafft hat dies die «New York Times», in dem sie in den vergangenen drei Jahren eine andere Strategie bei der Rekrutierung gefahren ist. Im Jahr 2017 waren 61 Prozent der Neuanstellungen Frauen, und 39 Prozent «People of Color». (wid)