Mehr Inserateeinnahmen im Januar

WEMF - Tagespresse im Minus, Sonntagspresse im Plus.

Die Schweizer Presse hat im Januar 2008 mehr Inserateeinnahmen verbucht als vor Jahresfrist. Laut der am Donnerstag veröffentlichten WEMF-Inseratestatistik lagen diese mit 137,1 Mio. Fr. um 2,1 Prozent über dem Januar 2007. Deutlich zugenommen haben die Einnahmen aus Stellenanzeigen (+10,7 %). Ein Rückgang ergab sich dagegen bei den Liegenschaftsanzeigen (-16,1 %). Die mit Einnahmen von 97 Mio. Fr. grösste Gruppe der kommerziellen Anzeigen (+0,7 %) legte leicht zu. Auch Einnahmen aus Prospektbeilagen stiegen (+8,8 %).

Mehr vom Inseratekuchen erhielten erneut die Sonntagspresse (+23,1 %), die Finanz- und Wirtschaftspresse (+26,2 %) und die Fachpresse (+15,2 %). Dagegen lag die Tagespresse, die mit 84,3 Mio. Fr. den grössten Anteil an den Inserateeinnahmen verbucht, im Minus (-0,8 %).

Auch die regionale Wochenpresse (-3,2 %) und die Publikumspresse (-10,2 %) verbuchten weniger Einnahmen als vor Jahresfrist. Die WEMF AG für Werbeforschung weist in ihrer Inseratestatistik ab diesem Jahr die Kunden-Netto-Umsätze in Franken aus. (sda)