Die Tageszeitungen profitieren von der brummenden Wirtschaft: Dank der erfreulichen Entwicklung der Stelleninserate verbuchten sie im Februar 2007 mehr Werbung als vor Jahresfrist. Der Publicitas-Index stieg um 0,7 Punkte auf 95,2 Punkte.
Der Index der Stelleninserate kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Punkte auf 165,9 Punkte, wie die PubliGroupe-Tochter Publicitas am Donnerstag mitteilte. Günstig entwickelten sich auch die Gelegenheitsinserate. Dank den Volksabstimmungen und Wahlen im März legten sie beträchtlich zu.
Demgegenüber gab es bei den kommerziellen Inseraten erneut einen leichten Rückgang. Publicitas führt dies auf die zurückhaltenden Investitionen der Auto-Importeure und Telekom-Unternehmen zurück. Auch die Immobilien-Inserate waren rückläufig. Der Index der Immobilien-Inserate ging um 0,4 Punkte auf 95,9 Punkte zurück.
Wemf-Inseratestatistik als Bestätigung
Die Inserateseiten der Schweizer Presse waren im Februar gut gefüllt, auch wenn die Wachstumsrate kleiner war als im starken Januar. Das Gesamtvolumen in der Tages- und regionalen Wochenpresse legte zum Vorjahresmonat frankenmässig um 5,1 Prozent zu.
Die kommerziellen Inserate verzeichneten ein Plus von 3,9 Prozent, wie die WEMF-Inseratestatistik der Schweizer Presse zeigt, die am Freitag veröffentlicht wurde. Weiter von der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt profitierten die Stelleninserate. Sie nahmen um 27,1 Prozent zu.
Die Inserate in der Sonntagspresse legten nach einem Rückgang im Januar wieder um 5,5 Prozent zu. In der Finanz- und Wirtschaftspresse hingegen betrug das Plus bei 9,4 Prozent. Bei der Publikumspresse liegt das Gesamtvolumen frankenmässig um 10,3 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats.

