Das Projekt will eine zentrale Frage ergründen: Was trennt und was verbindet die Schweiz? Dabei übernimmt bei jedem Sondertag eine Sprachregion die Gastgeberrolle und produziert Live-Sendungen, Reportagen aus den anderen Regionen – und am Abend eine gemeinsame viersprachige Sendung von 20 bis 21 Uhr auf allen vier Programmen. Eine solche simultane viersprachige Ausstrahlung ist ein Novum für die SRG, wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt.
Vier Etappen, vier Themen
Das Projekt gliedert sich in vier Sondertage. Den Auftakt macht am 25. März das Tessin mit dem Thema «An der Grenze» – im Fokus steht der Alltag der Grenzgängerinnen und Grenzgänger zwischen der Schweiz und Italien. Am 27. Mai folgt die Rumantschia mit «Auf Brücken» und beleuchtet Übergänge zwischen alpinen Gemeinschaften. Am 18. September widmet sich die Romandie unter dem Titel «Am Wasser» dem Klimawandel und dem Leben entlang historischer Wasserwege. Den Abschluss macht am 18. November die Deutschschweiz mit «In der Agglomeration» – dem Ballungsraum als Begegnungsort zwischen Stadt und Land.
Auftakt an der Grenze
Den Anfang macht morgen das Tessin. Radio SRF 1, Rete Uno, RTS Première und RTR senden je eine Stunde lang live vom Grenzübergang Brusata (CH) / Bizzarone (IT). Das Publikum erlebt den Alltag an der Grenze hautnah – vom Zollbetrieb bis zu den persönlichen Geschichten von Anwohnerinnen und Grenzgängerinnen. Den Abschluss bildet die gemeinsame Abendsendung aus dem RSI-Studio in Comano. (pd/nil)