"Metamorphose der Weltwoche" analysiert

Studie - Gsteigers Weltwoche mit der von Köppel verglichen.

Zwei Studenten des Instituts für Medienwissenschaften an der Universität Bern haben die "Metamorphose der Weltwoche" eingehend analysiert. Die Arbeit, die sich der Frage angenommen hatte, welches die Unterschiede zwischen der WeWo unter Chefredaktor Roger Köppel und derjenigen unter dem früheren Chefredaktor Fredy Gsteiger sind, ist zu einigen interessanten Schlüssen gekommen, wie der Mittelland Zeitung vom Donnerstag zu entnehmen ist.

So haben Joël Widmer und Sabine Gorgé herausgefunden, dass Fredy Gsteiger einer Weltwoche vorgestanden hatte, die Orientierung liefern, Analysen bieten und Interpretationshilfe hatte leisten sollen. Roger Köppel hat diese, dem Konzept der Wochenzeitung im deutschsprachigen Raum entsprechende WeWo, radikal umgekrempelt. Köppel habe die Idee des Monatsmagazins mit der der Wochenzeitung zusammengeführt und in seiner WeWo vereinigt. Köppel habe ausserdem die klassischen Ressorts abgeschafft und die Struktur der Redaktion stark auf sich selber zugeschnitten.