Regisseur Michael Steiner und die "Weltwoche" haben sich aussergerichtlich auf die Beilegung ihres Streits geeinigt, schreibt der "Tages-Anzeiger". Geld sei keines geflossen. Steiner habe die "Weltwoche" wegen eines Artikels auf 30'000 Franken Schadenersatz verklagt. Autor Philipp Gut schrieb, Steiner konsumiere "Kokain in hohen Dosen"; über seine Firma Kontraproduktion sei ein Callgirl bezahlt worden, und Kontraproduktion habe für den Film "Sennentuntschi" unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Fördergelder erhalten, was an der "Grenze des Subventionsbetrugs" gewesen sei "persoenlich.com" berichtete.
Offenbar beruhigte sich die Situation zwischen "Weltwoche" und Michael Steiner, als "Weltwoche"-Anwalt und -Verwaltungsrat Martin Wagner im Februar mit seinem Geschäftspartner Bernhard Burgener die Constantin Film Schweiz AG gründete, das "Sennentuntschi" rettete und Steiner langfristig als Regisseur verpflichtete. Wagner, Rechtsvertreter der "Weltwoche" und Rechtsvertreter der Constantin Film AG, hätte gegen sich selbst prozessieren müssen. "Und das kann nicht mal ich", sagt Wagner gegenüber dem "Tages-Anzeiger".