Mit fragwürdiger Praxis bei freien Journalisten

BBC - Freelancer sollen Rechnungen über Drittfirmen abwickeln.

Freie Journalisten, die bei der BBC jährlich über 10.000 Pfund (rund 12.600 Euro) verdienen, werden vom Unternehmen dazu aufgefordert, die Rechnungen über Drittfirmen abzuwickeln. Nachdem der konservative Parlamentarier Daniel Kawczynski diesen Missstand aufgedeckt hat, versucht das britische Medienunternehmen sich zu verteidigen. Die Unternehmenspolitik bei freien Mitarbeitern wird in einer Stellungnahme als "branchenübliche Vorgehensweise" bezeichnet. Im Moment befinden sich nahezu 12.000 Journalisten in diesem prekären Beschäftigungsverhältnis.

Ein BBC-Pressesprecher betont, dass diese Praxis in keiner Weise illegal ist und die britische Regierung über diese branchenübliche Vorgehensweise informiert ist. "Das ermöglicht uns Flexibilität für beide, den Sender und das Individuum. Dabei gehen wir auch sicher, dass die entsprechenden Steuern bezahlt werden." (pte)