Die St. Galler Regierung will - wie die Ausserrhoder und die Thurgauer Regierung ein einheitliches Ostschweizer Fernseh-Versorgungsgebiet. Mit der vom Bund vorgschlagenen Gebietsaufteilung ist sie nicht einverstanden. Die St. Galler Regierung fordert für die Ostschweiz ein eigenes Versorgungsgebiet. Sie lehnt eine Ausdehnung um die vier Zürcher Bezirke Winterthur, Andelfingen, Pfäffikon und Hinwil ab. In der Anhörung zur neuen Radio- und Fernsehverordnung (RTVV) nehmen die Ostschweizer Kantone St. Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden die gleiche Haltung ein.
Die St. Galler Regierung hält fest, ein Gebiet mit den Zürcher Bezirken Winterthur, Andelfingen, Pfäffikon und Hinwil mache keinen Sinn. Sie will ein Gebiet mit den Kantonen St. Gallen, Thurgau und beiden Appenzell. Für den Kanton Thurgau mache eine Überlappung mit dem Zürcher-Gebiet zudem Sinn.