Mit Uraufführung von "Grounding"

Solothurner Filmtage - Hommage für Maximilian Schell.

Die 41. Solothurner Filmtage werden am 16. Januar 2006 voraussichtlich von Bundespräsident Moritz Leuenberger eröffnet. Auf dem Programm stehen mehrere Uraufführungen von vielversprechenden Schweizer Filmen und eine Hommage für Maximilian Schell.

Zur Eröffnung wird "Nachbeben" von Stina Werenfels uraufgeführt. Es ist der erste Kino-Spielfilm der Zürcher Regisseurin, die sich 1999 mit der Fernsehproduktion "Meier Marylin" einen Namen machte. Zur Uraufführung gelangt auch "Lenz" von Thomas Imbach. Der Film nach Georg Büchners gleichnamiger Novelle wird im Februar 2006 ausserdem an der Berlinale gezeigt.

Die langerwartete Swissair-Doku "Grounding" von Michael Steiner wird knapp vor ihrem Kinostart am 19. Januar ebenfalls in Solothurn uraufgeführt. Und auch Xavier Kollers TV-Thriller "Haverie" erlebt seine Weltpremiere am Jurasüdfuss.

Mit "Rose" des Schweizer Regisseurs Alain Gsponer steht ausserdem ein Film auf dem Programm, der an den Hofer Filmtagen im Oktober bereits mit einem Förderpreis ausgezeichnet wurde. Daneben werden die Nominierten für den Schweizer Filmpreis präsentiert, unter anderen "Snow White" und "Mein Name ist Eugen".