Die Mitarbeiter der Printpark AG mit Sitz in Jona wollen die Missstände rund um den Betrieb nicht mehr hinnehmen und drohen mit einer Strafanzeige. Dies vermeldet die Linth Zeitung. Den Ausschlag dafür habe die Tatsache gegeben, dass seit den letzten drei Monaten kein Geld mehr in die Pensionskasse einbezahlt worden sei. Andererseits seien aber laut Lohnabrechnung diese Beträge vom Lohn regulär abgezogen worden. Und dies, obwohl die Pensionskasse den Vertrag mit der Printpark AG bereits gekündigt hatte.
Dieser Umstand wird nun von der Gewerkschaft Comedia und den Prontpark-Mitarbeitern zum Anlass genommen, den Firmen-Inhaber Stefan Wenkebach möglicherweise vor Gericht zur Verantwortung zu ziehen. Auch vom ehemaligen Betriebsleiter der Stachel Endlos AG könnte eine weitere Strafanzeige gegen Wenkebach folgen. Wenkebach schulde ihm mehrerer zehntausend Franken Lohn, begründet dieser diesen Schritt.
Zudem sind gemäss Linth Zeitung die Lohnforderung der Mitarbeiter von Juni und Juli noch hängig. Zwar sei ein Lohn bezahlt worden, doch bei der Abrechnung wurde vom Monat Juli gesprochen. Deneben fehlten auch Teile des dreizehnten Monatslohn, der Überstunden-Entschädigung und weitere Vergütungen. Als ein weiteres Problem wird der momentane Betriebs-Übernahme-Status genannt. Zuerst wurde von Printpark AG auf Printpark Produktions AG gewechselt. Danach sollte die Firma unter dem Namen ARO AG weitergeführz werden.

