Mörgeli blitzt bei Ombudsmann ab

SRG - Die «Rundschau» habe ausgewogen und korrekt berichtet.

Der Zürcher SVP-Nationalrat und Medizinhistoriker Christoph Mörgeli muss im Streit mit der «Rundschau» des Schweizer Fernsehens eine Niederlage einstecken, wie die NZZ am Sonntag berichtet. Mörgeli hatte bei Achille Casanova, dem Ombudsmann der Radio- und Fernsehgesellschaft SRG, einen Beitrag der "Rundschau" vom 16. April beanstandet, der die Frage aufwarf, ob der Zürcher Staatsanwalt Andrej Gnehm in der Affäre Mörgeli befangen sei.

Gnehm gehört auch der SVP an, was die «Rundschau» thematisierte, weil der Staatsanwalt eine angebliche Amtsgeheimnisverletzung von Mörgelis Stellvertreterin Iris Ritzmann am Medizinhistorischen Institut der Universität Zürich untersucht. Mörgeli warf der "Rundschau" vor, dass sie Gnehms Parteizugehörigkeit offengelegt hatte, jedoch nicht, dass dessen Chef Hans Maurer Mitglied der SP ist.

In der Sendung äusserte sich Maurer zu Gnehms Rolle. Casanova weist Mörgelis Beanstandung ab. Die Rundschau habe ausgewogen und korrekt berichtet, hält er fest. (NZZaSo)

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