Nach einigen schwierigen Jahren schreibt die Vogt-Schild Gruppe, die Herausgeberin der "Solothurner Zeitung", wieder schwarze Zahlen. Der Druckbereich ist trotz hohem Umsatz-Zuwachs aber noch nicht über den Berg, wie das Unternehmen mitteilt. Das Geschäftsjahr 2006 schliesst positiv ab, unter anderem auch wegen des Verkaufs des Bürogebäudes am Hauptsitz der Unternehmung beim Bahnhof Solothurn.
Die Tageszeitungen Solothurner Zeitung, Grenchner Tagblatt, Langenthaler Tagblatt und Berner Rundschau haben sich vom massiven Anzeigen-Umsatzeinbruch nach 2001 wieder weitgehend erholt und schreiben per Ende 2006 wieder schwarze Zahlen. Mitgeholfen hat laut Mitteilung insbesondere der grosse Umsatz-Zuwachs bei den Stellenanzeigen.
Auch die in der Vogt-Schild Gruppe erscheinenden Anzeiger, darunter der Grenchner StadtAnzeiger, das Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck und der in Münsingen erscheinende Berner Landbote, haben die budgetierten Erträge übertroffen, wie die Gruppe vermeldet.
Die Zusammenführung der beiden Akzidenz-Druckbereiche der Vogt-Schild Gruppe und der AZ Medien Gruppe unter einem Firmendach habe sich allerdings schwieriger als geplant gestaltet. Vor allem der Betrieb von zwei Produktionsstätten in Derendingen und Aarau habe sich als aufwändig erwiesen, sodass sich trotz eines Umsatzzuwachses im Druckbereich von rund 50 Prozent die erhofften Synergien noch wenig positiv auswirkten. Der Umsatz der ganzen Vogt-Schild Gruppe stieg aber nicht zuletzt durch die Fusion der Druckbereiche von 82 Mio Franken im Jahr 2005 auf 99 Mio Franken im Jahr 2006.

