Nach Umstrukturierung künftig ohne CEO

LZ Medien - Erwin Bachmann wird VR-Präsident.

Hans Kaufmann tritt an der Generalversammlung der LZ Medien Holding AG im Mai 2009 als Verwaltungsratspräsident zurück. Der heutige CEO Erwin Bachmann wird den Aktionären als Nachfolger vorgeschlagen ("persoenlich.com berichtete). Insgesamt wird der Verwaltungsrat auf fünf Mitglieder reduziert. Zudem wir bei der LZ Medien künftig auf die Funktion eines CEO verzichtet, teilt das Unternehmen mit.

Auf das Datum der Generalversammlung am 19. Mai werden zudem die Verwaltungsräte Dr. Ulrich Bollmann, Beat Fischer, Meinrad Hofmann, Alfred Hümmerich, Heinz Karrer und Franz Steinegger aus dem Gremium ausscheiden. Als neue Mitglieder werden vorgeschlagen: Albert P. Stäheli, CEO NZZ, und der bisherige LZ Medien-Finanzchef Jörg Schnyder, der neuer Finanzchef der NZZ-Gruppe wird. Sie werden zusammen mit Dr. Beat Lauber und Doris Russi Schurter sowie dem neuen Präsidenten den fünfköpfigen Verwaltungsrat bilden.

Die Neugliederung des Verwaltungsrates der LZ Medien Holding AG ist die Folge einer geplanten Reorganisation der Führungsstruktur innerhalb der ganzen NZZ-Gruppe: An die Stelle der historisch gewachsenen dezentralen Organisation soll eine nach Sparten gegliederte Konzernführungsstruktur treten.

Aufgaben des CEO neu verteilt

In der neuen NZZ-Unternehmensleitung werden Jörg Schnyder als neuer Finanzchef der NZZ-Gruppe und Jürg Weber als Geschäftsleiter der Neuen Luzerner Zeitung AG vertreten sein ("persoenlich.com" berichtete). Auf die Funktion eines CEO der LZ Medien wird künftig verzichtet. Dessen Aufgaben werden vom neuen VR-Präsidenten Erwin Bachmann und den Spartenverantwortlichen auf Stufe NZZ-Gruppe wahrgenommen.

Nebst den ordentlichen Präsidiumsaufgaben wird Erwin Bachmann insbesondere seine Verlegerfunktionen bei der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben sowie bei Radio Pilatus und Tele 1 wahrnehmen. Im Weiteren wird Bachmann als VR-Präsident verschiedener Tochterfirmen der LZ Medien Holding AG fungieren.

Mit der Umstrukturierung der Führungsorganisation sei bei der LZ-Gruppe unmittelbar kein Abbau von Arbeitsplätzen verbunden, jedoch werde die unsichere Entwicklung der wirtschaftlichen Gesamtlage alle Beteiligten zu einer verstärkten Überprüfung von Leistungen und Kosten veranlassen.