Nachrichtenmagazin mit neuem Meinungskonzept

Spiegel - Ab sofort gibt es einen ungezeichneten Leitartikel und Kolumnen.

Ab sofort finden sich im "Spiegel" mehr Meinungsbeiträge, wie der Verlag am Freitag bekanntgab. Das Nachrichten-Magazin starte am Montag mit der in Deutschland ungewöhnlichen Form eines namentlich nicht gezeichneten Leitartikels. Dieser sei das Produkt einer Diskussion in der Redaktion und soll die Meinung des "Spiegel" zu einem zentralen Thema der Woche formulieren.

Zugleich wird auch die persönliche Meinungsform mehr Gewicht bekommen. Erstmals gibt es im "Spiegel" regelmässige Kolumnen in mehreren Ressorts. Jeweils drei Autorinnen und Autoren werden sich ab sofort zu Themen aus den Bereichen Politik und Kultur äussern.

Im Ressort Politik schreiben abwechselnd Jakob Augstein, Verleger der Wochenzeitung "Der Freitag" und bereits Kolumnist bei "Spiegel Online", Jan Fleischhauer, seit 1989 Redaktor beim "Spiegel" und ebenfalls "Spiegel Online"-Kolumnist, sowie die Schrifstellerin Juli Zeh.

Im Ressort Kultur schreiben abwechselnd Dirk Kurbjuweit, "Spiegel"-Redaktor und Schrifsteller, "Spiegel"-Autorin Elke Schmitter und "Spiegel"-Kulturredaktorin Claudia Voigt.

Um die redaktionelle Organisation des Leitartikels und der Kolumnisten kümmern sich Dirk Kurbjuweit und Gerhard Spörl. (pd)