Neue Publikations-Typologie ab 2004

Schweizer Presse - "Zeitung" und "Zeitschrift" sollen für Statistiker irrelevant werden.

Innerhalb der Schweizerischen Presselandschaft gab es bisher keine klar definierten Titelgruppen. Eine Projektgruppe des Verbandes Schweizer Presse hat jetzt diesem Zustand ein Ende bereitet und legt eine Typologie der Schweizer Presse vor, die ab 2004 greifen soll.

Bewusst nicht verwendet worden seien in der neuen Typologie die Begriffe "Zeitung" und "Zeitschrift", wie es in einem Aussand der Wemf heisst. Das heisst: Die äussere Form scheide als Unterscheidungskriterium aus, entscheidend sei der Inhalt. Unterschieden würden ab 2004 die vier Sektoren "Tages-, regionale Wochen- und Sonntagspresse", "Publikums-, Finanz- und Wirtschaftspresse", "Spezialpresse" und "Fachpresse". Unterteilt würden diese Sektoren in einzelne Segmente und diese wiederum in Gruppen. In diesen Gruppen werde dann nach den Vertriebsarten "verkauft" beziehungsweise "gratis" unterschieden.

Die neue Typologie der Schweizer Presse soll ab 2004 schrittweise auf alle wichtigen Statistiken und Publikationen angewandt werden. Dazu gehören insbesondere das Auflagenbulletin, die monatliche Inseratestatistik, die jährliche Werbeaufwand-Statistik, der neue monatliche Advertising Index Switzerland AIS sowie die Mach Basic. Auch Media Focus habe zugesichert, die neuen Vorgaben zu übernehmen.