20.05.2009

SRG

Neue Sparmassnahmen treffen auch Personal

Walpen: "Finanzielle Situation ist nicht angenehm."

Die SRG SSR idée suisse wird den Gürtel enger schnallen müssen. Der Grund für zusätzliche Sparmassnahmen ist der Rückgang der Werbeeinnahmen, wie Armin Walpen in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps" vom Mittwoch sagte.

"Die finanzielle Situation der SRG ist nicht angenehm", sagte der Generaldirektor der Fernseh- und Radiogesellschaft. Walpen geht davon aus, dass die Werbeeinnahmen im laufenden Jahr zwischen 6 und 7 Prozent sinken werden. Das Defizit 2009 werde "viel höher" ausfallen als die budgetierten 25 Millionen Franken. 2008 belief es sich auf 79 Millionen, 24 Millionen Franken mehr als vorgesehen.

Sparmassnahmen seien deshalb unumgänglich und diese würden "zweifellos" auch das Personal treffen, sagte Walpen. Dies werde "alles andere als motivierend" sein, obgleich das Unternehmen für das kürzlich angelaufene Projekt Medienkonvergenz viel Motivation nötig hätte. (sda)


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