Am 27. April erscheint die erste Ausgabe von antidot. Es handle sich dabei um die neue Wochenzeitung aus der widerständigen Linken, wie die Initianten am Donnerstag mitteilten. Laut Anja Peter, Vorstandsmitglied des Vereins antidot, will man klein anfangen, werde die Medienlandschaft jedoch über kurz oder lang von links unten aufrollen.
Die neue Publikation im Tabloidformat will kurze, prägnante Geschichten bringen und drei Ressorts beinhalten: Inland, International und Kultur. Mindestens elfmal jährlich soll zusätzlich eine Beilage zu aktuellen Themen erscheinen, produziert von antidot-Kollektivmitgliedern und weiteren Interessierten.
antidot erscheint ab Mai 2007 jeweils freitags. Produziert soll sie von einer fest angestellten Redaktion mit insgesamt 320 Stellenprozenten werden, verteilt auf sechs Leute. Die Redaktion sei in engem Kontakt mit den verschiedenen Akteuren der widerständigen Linken und mit freischaffenden Journalisten in der Schweiz und der Welt.
Die Zeitung gehört den Einzel- und Kollektivmitgliedern des Vereins antidot. Um das Überleben des Blattes zu sichern, seien bis Ende 2008 etwa 2'000 Abonnenten notwendig. Die Arbeit der Redaktion werde inhaltlich und politisch vom Beirat des Vereins unterstützt und begleitet. Dort sind laut Communiqué Aktivisten aus den Kollektivmitgliedern und Einzelpersonen aktiv, die auch selber regelmässig Artikel schreiben und Analysen aus ihren Tätigkeitsfeldern beisteuern.