Neuen Webauftritt lanciert

Bote der Urschweiz - Mit dem Relaunch sind auch neue Features sowie eine neue App ins Leben gerufen worden.

Der Bote der Urschweiz mit Sitz in Schwyz konnte sich in einem schwierigen Umfeld «stets sehr gut behaupten», wie es einer Mitteilung heisst. Die Zeitung zählt heute laut eigenen Angaben täglich rund 40’000 Leserinnen und Leser. Diesen Wert habe das Unternehmen, das zur Triner-Medien-Stiftung gehört, in den letzten Jahren «erstaunlich gut» halten können. «Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen», lässt sich Bote-Geschäftsführer Martin Schmidig in der Mitteilung zitieren.

Die Userinnen und User würden den Unterschied bereits auf den ersten Blick bemerken: Die Website und App erscheinen in einem «komplett überarbeiteten Design». Dieses ist in Zusammenarbeit mit der Zürcher Agentur Bodara unter der Leitung von Tobias Peier entstanden. Begleitet wird der Start des neuen Digitalauftritts durch eine neue Marketing-Kampagne, welche durch Jonas Bünter (Brunnen) entworfen wurde. «Unser neuer Slogan – ‹Der Bote bringts›

 – darf ruhig zweideutig verstanden werden», so Schmidig weiter. Technisch wurde die Digitalplattform von der Firma Fidion in Würzburg, dem bisherigen CMS-Partner des Boten, auf den neusten Stand gebracht, auch sämtliche E-Paper-Funktionen seien «stark modernisiert» worden.

Inhaltliches Angebot ausgebaut 

Auch inhaltlich baut der Bote das digitale Menu jetzt laut eigenen Angaben «stark aus». «Wir machen im Web konsequent das, was auch im Print unsere grosse Stärke ist: Darüber berichten, was vor der Haustür unserer Leserinnen und Leser passiert. Mit News und Hintergründen zeigen wir täglich, was den Kanton Schwyz in Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport bewegt», wird Bote-Chefredaktorin Flurina Valsecchi zitiert.

Weiter sagt Valsecchi: «Unser heute bereits starkes Angebot im Newsbereich werden wir selbstverständlich fortführen. Neu werden wir für Abonnentinnen und Abonnenten weitere Recherchen der Redaktion nicht nur im Print, sondern auch im Web anzeigen.»

Auch seien mit dem Relaunch mehrere neue Features lanciert worden, wie es weiter heisst: Die Redaktion verschickt neu drei Newsletter – zu den täglichen News und Hintergründen aus der Region kommen ein lokaler Kultur- und Regionalsport-Newsletter, welche wöchentlich erscheinen. Jede Schwyzer Gemeinde erhält zudem ihren eigenen Auftritt. «Hier bringen wir nicht nur unsere Recherchen, sondern präsentieren auch Texte unserer Leserschaft wie etwa Leserbriefe sowie Vereins-, Veranstaltungs- und Sportberichte. Die Einsendungen haben beim Boten eine grosse Tradition, welcher nun auch im Digitalen Rechnung getragen wird», so Valsecchi gemäss Mitteilung weiter.  Dafür wurde neu eine Plattform geschaffen, wo Leserinnen und Leser ihre Einsendungen einfach via Formular einreichen können.

Neu können die Leserinnen und Leser zwischen fünf verschiedenen Abos auswählen, wie es weiter heisst: digital ohne E-Paper; digital mit E-Paper; gedruckte Ausgabe ohne Digital; gedruckt & digital mit E-Paper; Wochenend-Spezial (digital mit E-Paper & dedruckte Samstags-Ausgabe).

Neu für beide Kanäle mit Woodwing-Studio

Auch für die Bote-Mitarbeitenden sei dieser Wechsel eine «grosse Neuerung», wie es in der Mitteilung weiter heisst. «Wir arbeiten nun kanalneutral mit Woodwing-Studio. Dies ermöglicht auch unserer kleinen Redaktion sowohl für Print wie Online zu arbeiten», so Valsecchi. Durch diesen Systemwechsel, welcher durch die Firma A & F Systems AG (Schenkon) mit Projektleiter Stefan Barmettler technisch umgesetzt wurde, seien die Arbeitsabläufe «komplett neu strukturiert» worden. Valsecchi: «Das ist für unser kleines Team ein grosser, aber auch spannender Hosenlupf, der den «Boten» sicherlich vorwärtsbringt.» (pd/tim)