Neuer GAV tritt ab 2022 in Kraft

SRG - Kernpunkte sind zum Beispiel Anlaufstellen für Mobbing und sexuelle Belästigung sowie ein höherer Einstiegslohn. Mit dem neuen GAV würden sich die Arbeitsbedingungen für die SRG-Mitarbeitenden verbessern, so die Gewerkschaft SSM.

Längerer Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub, Anlaufstellen für Mobbing und sexuelle Belästigung, Erhöhung des Einstiegslohnes und die Möglichkeit, am Ende der Laufbahn kürzer zu treten, ohne bei der Pension einzubüssen – das seien die zentralen Errungenschaften, die das Schweizer Syndikat Medienschaffende (SSM) mit der SRG im neuen Gesamtarbeitsvertag (GAV) vereinbart habe. So heisst es in einer SSM-Mitteilung mit dem Titel «Bessere Arbeitsbedingungen für die SRG-Mitarbeitenden». Der GAV trete am 1. Januar 2022 in Kraft und sei gültig bis Ende 2025.

Das SSM sei sehr erfreut, dieses positive Resultat der Verhandlungen präsentieren zu können, das im Interesse aller GAV-Mitarbeitenden der SRG sei. «Wir danken insbesondere allen unseren Mitgliedern, die unsere Arbeit unterstützen und dies möglich machen. Ebenso deuten wir diesen verbesserten Gesamtarbeitsvertrag als Zeichen, dass die Sozialpartnerschaft lebt und dass die SRG bereit ist, auch in Zeiten, in denen sich die Medienbranche in der Krise befindet, anständige Bedingungen für die Arbeit ihrer Mitarbeitenden zu gewährleisten», heisst es in der Mitteilung der Gewerkschaft.

Und weiter: «Das ist aus Sicht der Mitarbeitenden erfreulich, und trägt zur Qualität der SRG-Produktionen bei. Dies wiederum ist im Interesse der Öffentlichkeit, die die SRG finanziert.» (pd/tim)