Der bekannte Publizist und Philosoph Ludwig Hasler wird neuer Präsident des Stiftungsrats der Schule für angewandte Linguistik (SAL) in Zürich und Chur. Hasler tritt die Nachfolge des altershalber zurücktretenden Paul Bänziger an, der die Schule 30 Jahre geleitet hatte. Die operative Leitung der höheren Fachschule liegt bei Suzanne Bänziger.
Gemäss Mitteilung bleibt Hasler Weltwoche-Autor, Referent und Hochschuldozent. Seine erste "Amtshandlung" ist die Diplomfeier vom 11. Juli 2002 mit der Übergabe der ersten vom Kanton anerkannten Diplome. 22 Absolventen und Absolventinnen empfangen ihre Diplome der Studiengänge Übersetzen, Sprachunterricht, Journalismus.
Hasler stellt seine Antrittsrede unter das Motto: "Der Fuchs kennt viele Dinge, der Igel aber weiss von einer grossen Sache". Seine These lautet: Weil wir auch die Ausbildung permanent updaten müssen, laufen wir Gefahr, dass das "lebenslange Lernen" oberflächlich bleibt. Dagegen hilft allein Bildung, das Wissen um eine grosse Sache. Wer tüchtig flexibel werden will, muss unflexibel beginnen, sich leidenschaftlich einer Sache hingeben.