Neuer Verein will vielfältige und gute SRG-Programme

Pro SRG - Petition an Bundesrat geplant.

"Pro SRG - das volle Programm": Diesen Namen trägt ein dieser Tage gegründeter Verein, der sich für den Erhalt der Vielfalt und der Qualität der SRG SSR-Programme einsetzen will ("persoenlich.com" berichtete). Der Anstoss zu der Gründung kam vom Syndikat Schweizer Medienschaffender (SSM). Der dieser Tage von vier Personen gegründete Verein hat eine Webseite aufgeschaltet und eine Petition lanciert, wie er am Donnerstag mitteilte. Ziel sei, jenen eine Plattform zu bieten, die mitteilen wollten, das bei den Programmen der SRG SSR nichts verloren gehen solle, sagte Vereinspräsident Andreas Freimüller.

Die SRG-Programme will der Verein mit "massvollen Gebühren" finanziert wissen. "Die Gebühren sollen so angesetzt werden, dass die Vielfalt der Leistungen und die Qualität erhalten bleiben und keine Abstriche gemacht werden müssen", sagte Freimüller dazu. Für den Zusammenhalt des Landes sei das wichtig. Wann die Petition dem Bundesrat überreicht werden soll, steht noch nicht fest. Die SRG schreibt seit vier Jahren Verluste und rechnet auch in den kommenden Jahren mit Defiziten. Sie hat Sparmassnahmen ergriffen und benötigt mehr Einnahmen. Dafür forderte sie Ende April Hilfe von der Politik. (sda)