Neues Kulturblatt setzt auf Illustration und Fotografie

Truce - "Schweizerische Plattform für unerforschtes, kreatives Schaffen".

Am 21. Januar ging in einer Auflage von 5000 Exemplaren zum ersten Mal das Kulturblatt Truce über die Kiosk- und Buchhandlungstheken. Initiant der neuen Zeitschrift ist der Fotograf Stefan Jermann, wie die Mittelland Zeitung (MZ) berichtet. Vier Ausgaben pro Jahr sollen erscheinen, die sich aus Verkäufen, Inseraten und Sponsoring finanzieren. Der Preis für ein Exemplar beträgt stattliche 22 Franken, wofür Jermann hohe Produktionskosten verantwortlich macht.

Der Fotograf sieht seine Zeitschrift als Kunst- und Kulturmagazin. Er spricht in der MZ von einer "visuellen Publikation, die grosszügig gestaltet ist und den Schwerpunkt auf Illustration und Fotografie setzt". Der Titel Truce bedeutet wörtlich Waffenstillstand, inspirierender finden die Macher des Magazins aber das damit verbundene Bild vom "Augenblick des Friedens". Auf Englisch heisst Truce auch "a temporary moment of peace".

Die Zeitschrift "ist eine schweizerische Plattform für unerforschtes, kreatives Schaffen -- und sie ist betont international ausgerichtet", kann aus einer Mitteilung zum Start im Januar entnommen werden. Tatsächlich ist das Heft in der Schweiz in Deutschland sowie in Los Angeles erhältlich. Zudem soll es auch in weiteren Metropolen Absatz finden.