Neues Schweizer Online-Kulturmagazin

Bäckstage - Macher wollen eine Lücke füllen.

Das Online-Kulturmagazin Bäckstage ist ab Dienstag im Internet, wie die Macher in einer Mitteilung schreiben. Bäckstage berichtet über die Kulturlandschaft der Eidgenossenschaft, vermittelt Hintergrundwissen und bietet Rubriken, die in dieser Form in der Schweizer Kulturszene einzigartig sind. Das neue Online-Magazin informiert über verschiedene, zeitgenössische Kulturströmungen der Schweiz, speziell über die Sparten Music, Movies und Books.

Der Name Bäckstage ist bewusst gewählt. In Rubriken wie zum Beispiel "Blind Date", treffen sich die Redaktoren mit Musikern, hören gemeinsam Songs und sprechen darüber. Eine weitere Spezialität ist die Rubrik "Bandrooms": Hier sind die macher zu Gast im Allerheiligsten der Bands und drehen dokumentarische und informative Kurzfilme über das „geheime“ Werkeln der Künstler. Ausserdem wagt man im Ressort Bäckstage einen Blick hinter die Kulissen und geht Fragen nach wie: Was wird wohl an Equipment verbaut, und wie viele Menschen sind involviert, damit ein Konzert reibungslos funktioniert? Wie viel Geld bekommt ein Autor für jedes verkaufte Buch? Was genau macht der Soundtechniker während der Show?

Ziel der Macher ist es, mit dem Online-Magazin eine Lücke zu schliessen. Denn in der Schweizer Medienlandschaft fehle ein Magazin, das „die Perlen aus der alternativen Ecke mit jenen aus dem sogenannten Mainstream zu einer farbenfrohen, glitzernden, aber qualitativ hochwertigen Kette aufreiht.“ Bäckstage bietet der wenig bekannten, isländischen Autorin, die vor 50 Leuten in einem kleinen Club eine Lesung abhält, genauso eine Plattform wie U2, die ein Stadion wie den Zürcher Letzigrund gleich zweimal füllen.

Die Macher hinter Bäckstage sind ausgebildete Journalisten. Daher legen die Schreiber von Bäckstage grossen Wert auf die berufliche Ethik und die Qualität der Texte. Das beginnt bei den sprachlichen Fertigkeiten und geht bis zur Frage der Perspektive. Sie versuchen, die Dinge aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, den Themen neue Facetten abzugewinnen und so vermeintlich ausgelaugte Themen mit frischem Blut zu versorgen. (pd)