Neun Kündigungen wegen Zentralisierung der Produktion

Südostschweiz Medien - Weitere Stellen werden ohne Entlassungen gestrichen.

Die Südostschweiz Medien in Chur zentralisieren die Zeitungsproduktion in Chur. Neun Beschäftigten wird gekündigt. Weitere Stellen werden ohne Entlassungen gestrichen.

Im Zusammenhang mit dem Projekt "Zentralisierung Zeitungsproduktion" verlegt die Herausgeberin der Tageszeitung "Die Südostschweiz" einen grossen Teil der Druckvorstufe von Glarus nach Chur. Dabei kommt es zu Arbeitsplatz-Verschiebungen und zu Kündigungen, wie CEO Andrea Masüger am Donnerstag einen Bericht des Branchenportals "kleinreport.ch" auf Anfrage bestätigen liess.
 
Wie Masüger selber in einer firmeninternen Information schreibt, wird insgesamt neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gekündigt. Betroffen seien 675 Stellenprozente, weitere 140 Stellenprozente würden durch eine Pensenreduktion eingespart.
 
Die Kündigungen erfolgen gemäss Masüger nicht einseitig an einem Standort. Betroffen seien sowohl die Betriebe in Glarus wie in Chur.
 
Das Projekt "Zentralisierung Zeitungsproduktion", das vor allem auf Einsparungen und die Beseitigung von Parallelstrukturen abzielt, ist gemäss den Südostschweiz Medien notwendig. Die Ertragslage im Mediengewerbe habe sich wegen sinkender Inserateeinnahmen und rückläufiger Abonenntenzahlen der Zeitungen verschlechtert. (sda)