Nico Meier wird Bereichsleiter

Radioschule Klipp+Klang - Der Journalist von Radio 24 startet ab 1. November als Bereichsleiter Aus- und Weiterbildung.

Diesen Sommer verliert die Radioschule Klipp+Klang mit Philipp Kröger, Bereichsleiter Aus- und Weiterbildung, und Armin Köhli, Kaufmännischer Leiter, zwei Mitglieder der Geschäftsleitung. Kröger hat sich per 1. Juli für eine branchenfremde Herausforderung entschieden, wie es in einer Mitteilung heisst. Köhli verlässt die Radioschule Ende August und wechselt zur DAB+-Netzanbieterin Digris. Köhlis Aufgaben hätten intern besetzt werden können: Lara Bär, langjährige Angebotsleiterin des Arbeitsintegrationsprojekts für Geflüchtete Vitamin B, übernimmt zusätzlich das Personal- und Rechnungswesen sowie das Qualitätsmanagement.

Am 1. November startet Nico Meier, heute bei Radio 24, als neuer Bereichsleiter Aus- und Weiterbildung. Martin Hächler (Bild unten), der Ausbildungserfahrung von toxic.fm und Radio Stadtfilter mitbringt, verstärkt das Team seit Mitte August.

Wechsel im Vorstand

Die Gesamtleitung der Radioschule Klipp+Klang verantwortet Anna Tavernini, Bereichsleiterin Kinder+Jugend, gemeinsam mit Liselotte Tännler. Tavernini gehört seit 2013 zum Kernteam der Schule, seit 2015 in leitenden Funktionen. Tännler habe ihre im Herbst anstehende Pensionierung aufgeschoben, um die Stabilisierung der finanziellen Situation der Schule und den Aufbau eines neuen Leitungsmodells zu unterstützen.

Die Radioschule Klipp+Klang ist als nicht profitorientierter Verein (NPO) organisiert. Als Nachfolger für den zurücktretenden, langjährigen Finanzvorstand Patrick Studer stand der Mitgliederversammlung 2022 mit Leonhard Meier «wiederum ein erfahrene Finanzfachmann» zur Wahl, wie es weiter heisst. Präsident Markus Roth sowie Tobias Gasser wurden bestätigt. Mit drei Vorständen sei das ehrenamtliche Gremium knapp besetzt. Nach Verstärkung werde deshalb gesucht.

Ausgeglichene Rechnung dank Unterstützungsgeldern

Der Jahresbericht 2021 der Radioschule Klipp+Klang «beleuchtet das engagierte und vielfältige Schaffen des kleinen Teams im äusserst herausfordernden zweiten Corona-Jahr», wie es weiter heisst: «Herausragend ist der Bereich Kinder+Jugend, der so viele Radio- und Hörspielworkshops im deutschsprachigen Raum umgesetzt hat wie noch nie. Bei den Empowerment-Projekten sticht das Festivalradio am Züricher Theaterspektakel ins Auge, das mit Jugendlichen sowie mit Journalistinnen mit Migrationsbiografie umgesetzt wurde.»

In der Aus- und Weiterbildung im klassichen Radio sei neben den bewährten Angeboten das Projekt mit PluSport hervorzuheben: Ein Team von Jungjournalistinnen und -journalisten berichtete gut vorbereitet im Vorfeld und am PluSport-Tag 2021 in einer vierstündigen Livesendung.

«Finanziell war 2021 das schwierigste Jahr in der 25-jährigen Geschichte der Radioschule Klipp+Klang», wie es weiter heisst. Nur dank (Nothilfe-)Unterstützung von Stiftungen und langjährigen Partnerradios sei es gelungen, eine ausgeglichene Jahresrechnung zu präsentieren. (pd/tim)