Die MACH Basic 2014-2 der Wemf erfasst nur die Leserschaft der gedruckten Zeitungen, Zeitschriften und Magazine (vgl. persoenlich.com). Die Onlinenutzung fliesst nicht in die Reichweite ein.
Noch fehlt eine Reichweitenstudie, die sowohl Verlage als auch Werbewirtschaft befriedigt. Weder die MACH-Basic-Studien noch die Total Audience Studie von Wemf und Net-Metrix liefern ihnen aufschlussreiche Zahlen.
Die Total Audience Studie zeigt lediglich die Zahl der Gesamtnutzer - also Print und Online - und eine allfällige Doppelnutzung eines Medienangebots auf. Sie ist noch in der Testphase.
Werber brauchen zusätzliche Infos
Die Werbewirtschaft brauche aber zusätzliche Informationen, sagte Wemf-Marketingleiter Urs Wolfensberger auf Anfrage der sda. Etwa über das Gerät, das für die digitale Nutzung benutzt werde. Konkret: Ob sich ein Leser die News über den Computer, das Tablet oder das Handy holt. Je nach Gerät hat die Werbung mehr Wert, weil sie sichtbarer geschaltet werden kann.
Erschwerend kommt hinzu, dass Werber im Online nie die gesamte Leserschaft kaufen können, da diese regional, zeitlich unterschiedlich und von Interessen geleitet News konsumieren kann. All diese und weitere Details zu erheben, sei die heutige Herausforderung, sagte Wolfensberger.
Pilotstudie in Planung
Geplant ist seitens der Wemf eine Pilotstudie, die viele dieser Herausforderungen abdecken soll, um eine Diskussionsbasis zu schaffen. (sda)