Axel Wüstmann, CEO AZ Medien
"Wir sind enttäuscht vom Weko Entscheid, weil er ohne Auflagen erfolgte. Insbesondere wenn es um den privilegierten Zugang zu Technologie und Daten der Swisscom geht, einem Staatsunternehmen, darf es nicht sein, dass ein einziges privates Unternehmen davon profitiert. Hier bedarf es einer Regulierung.
Die deutlichen grösseren Bedenken liegen regulatorisch im Zusammenschluss eines privaten Unternehmens, namentlich Ringier, mit der mit 1,2 Mrd. CHF gebührenfinanzierten SRG. Hier entsteht die eigentliche Wettbewerbsverzerrung und das Bakom ist in der Verantwortung. Wir erwarten eine folgerichtige Entscheidung."
Andreas Häuptli, Geschäftsführer a.i. Verband Schweizer Medien
"Der Verband Schweizer Medien bedauert den aus wettbewerbsrechtlicher Sicht getroffenen Entscheid der Weko. Wir setzen unsere Hoffnungen auf das Bundesamt für Kommunikation, welches die viel gewichtigeren medienpolitischen Faktoren beurteilen muss. Durch die Vorfinanzierung der neuen Angebote über Gebührengelder würde das Werbevermarktungs-Joint-
Es liegt jetzt am Bakom, das Joint-
Michi Frank, CEO Goldbach Group
"Wir bedauern, dass die Weko ihren Entscheid, trotz grossen Bedenken der nicht am Joint Venture beteiligten Unternehmen, getroffen hat. Es wird nun Aufgabe der Aufsichtsbehörde und der Politik sein, sicherzustellen, dass die Allianz die übrigen Medienunternehmen nicht zusätzlich benachteiligen wird."
Veit Dengler, CEO NZZ-Gruppe
"Die Weko hat die Zulässigkeit des Joint Ventures aus rein kartellrechtlicher Sicht geprüft. Die medienpolitischen Fragen sind nun vom UVEK zu beantworten".
Christoph Zimmer, Kommunikationschef Tamedia
Umfrage: Edith Hollenstein