Nur jeder Dritte bezahlt für Online-Inhalte

"The Times" - Leserverlust kleiner als befürchtet.

Die englische "Times" hat seit der Einführung der Bezahlpflicht im Internet im Juli etwa zwei Drittel ihrer Leser verloren. Dies schreibt die "FDT" in ihrer Dienstagsausgabe und beruft sich dabei auf Daten von Experian Hitwise. Dies sei aber weit weniger als befürchtet. Die "Times"-Verantwortlichen haben gemäss kress.de mit bis zu 90 Prozent Verlust gerechnet. Allerdings gilt im ersten Monat noch ein Einstiegsangebot, wobei die Web-Inhalte für 1 Pfund erhältlich sind. Später will die News Corp. 1 Pfund pro Tag und zwei Pfund pro Woche verlangen. Immerhin haben seit Einführung der Bezahlpflicht 15'000 Personen das "Times"-Abo abgeschlossen und 12'500 beziehen kostenpflichtige Inhalte für das iPad.