Stocks wird ab Juli nur noch 14-tägig erscheinen. Das Anlegerblatt war im November 2000 gegründet worden und bis anhin wöchentlich erschienen. Grund für die Reduktion der Erscheinungsfrequenz sei der anhaltende Rückgang des Anzeigenvolumens in der Finanzpresse, wie die Verlagsgruppe HandelsZeitung als Herausgeberin von Stocks am Montagabend mitteilte. Dies erlaube eine "markante" Senkung der Kosten, ohne die Verankerung von Stocks im Lesermarkt zu gefährden. Die beglaubigte, verkaufte Auflage von Stocks beträgt 21'124 Exemplare.
Die organisatorische Umsetzung dieses Entscheides wird mit einem "eng begrenzten" Stellenabbau verbunden sein. Dabei bemühe sich der Verlag, einen Teil des Abbaus mit internen Verschiebungen und der Reduktion von Teilpensen zu erreichen. In einzelnen Fällen werde es aber auch zu Kündigungen kommen.
"Eine Analyse des Lesermarktes hat gezeigt, dass viele Anleger nach den hektischen, von starken Kursschwankungen an den Märkten gezeichneten Börsenjahren sich auch bei der Information eine selektivere, auf mittlere Frist ausgelegte Information und Beratung wünschen", schreibt der Verlag weiter. Mit dem neuen Erscheinungsrhythmus komme Stocks diesem Trend entgegen. Das vor wenigen Wochen lancierte Anzeigenkombi mit der HandelsZeitung bleibt bestehen.