Peter Gaupp (pgp.) ist am 25. Februar nach kurzer Krankheit völlig unerwartet im Alter von 70 Jahren verstorben. Wie es in einem Nachruf heisst, war das Schreiben für die NZZ die Leidenschaft seines Lebens gewesen. «Beinahe fünf Jahrzehnte lang zählte Peter Gaupp zu den Autoren der Zeitung. Schon als Student der Geschichte und Politik an der Universität Zürich hatte er 1971 regelmässig als freier Mitarbeiter für die NZZ zu schreiben begonnen. Seither sind sein Kürzel und sein Name nie mehr aus den Spalten der NZZ verschwunden», heisst es weiter.
Gaupp arbeitete insgesamt fünfzig Jahre für die NZZ: zuerst als Freier, dann als Redaktor in Zürich, anschliessend wechselte er an verschiedene Posten im Ausland. Auch nach seiner Pensionierung schrieb er über Lateinamerika. «Er war ein profunder Kenner der Zeitgeschichte in dieser Region», heisst es in der Todesanzeige.
Kurz nach Weihnachten erschien in der NZZ sein letzter Artikel – eine Analyse über Bolivien. (eh)