NZZ, Tamedia und SRG setzen sich für Frauenförderung ein

Advance - Der Schweizer Firmenbund fördert Frauenanteil in Führungspositionen.

Ein Jahr nach dem Start zählt der Schweizer Firmenverbund "Advance - Women in Swiss Business" zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen 27 Mitglieder. Damit hat sich der Bestand verdreifacht, wie Advance am Freitag mitteilte.

Zu den Neuzugängen zählen die Banken UBS und Raiffeisen, der Baugerätekonzern Hilti oder die Mediengruppen NZZ, Tamedia und SRG. Mit dem Beitritt signalisierten diese Unternehmen, sich aktiv für einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen einsetzen zu wollen, wird Advance-Präsidentin Simona Scarpaleggia, die Chefin des Möbelhändlers IKEA Schweiz ist, im Communiqué zitiert.

Ziel ist, dass bis 2018 über 120 Unternehmen Mitglied bei Advance sind. Fast 800 Frauen hätten seit der Gründung vor einem Jahr an Veranstaltungen von Advance teilgenommen, hiess es weiter. Zu Workshops und Events kommen Mentorinnen-Programme hinzu.

Zu den Gründungsmitgliedern von Advance zählten unter anderen ABB Schweiz, IKEA, Swiss Re, Credit Suisse und McKinsey&Company. Beim Start war als Ziel formuliert worden, spätestens ab dem Jahr 2020 einen Frauenanteil von mindestens 20 Prozent im Topmanagement zu erreichen - dies allerdings nicht als verbindliche Verpflichtung. (sda)