"Sonntag" hat kürzlich darüber spekuliert, ob die Ringier-Wirtschaftszeitung "Cash" bald eingestellt wird. Offenbar stehe der Einstellungsbeschluss bevor "persoenlich.com" berichtete). Auf Anfrage liess Ringer damals ausrichten, der Brand "Cash" werde nicht verschwinden.
Nun nimmt Christian Unger, CEO der Ringier AG, gegenüber der "Bilanz" zum Thema "Cash" Stellung. "'Cash' ist ökonomisch ein Verlustbringer, da will ich nichts beschönigen." Das Wirtschaftsblatt stecke aber in einer komplexen Situation. "Wir haben steigende Leserzahlen, gewinnen Marktanteile, gleichwohl sind wir durch den einbrechenden Werbemarkt nun auf eine tiefere Ebene geworfen worden." Aufgrund der negativen Rahmenbedingungen verändere sich die Situation dramatisch. "Wir müssen uns fragen, wie wir mit 'Cash' weiterkommen."
Derzeit überlege man sich, wie die Marke "Cash" im elektronischen Bereich weiter gestärkt werden könne. "Cash online" könne momentan nicht ohne Untermauerung durch das Printprodukt überleben, in ein bis zwei Jahren sei dies aber möglich. Unger hofft, dass es gelingt, den Transformationsprozess bei der Marke "Cash" zu beschleunigen, um den Anteil Print reduzieren zu können. "Um nicht beides -- Print und Online -- sterben lassen zu müssen."