Am kommenden Samstag findet im Volkshaus in Zürich das Schweizer Reporter-Forum statt. Im Fokus steht auch bei der dritten Durchführung das Handwerk des Erzählens – auf dem Podium wird diskutiert, in verschiedenen Workshops gearbeitet. Die 120 Tickets für die Veranstaltung sind bereits vergeben. Allerdings machen die Organisatoren in diesem Jahr das Abschluss-Panel für alle Interessierten kostenlos zugänglich.
«Das Grundanliegen des Reporter-Forums ist es, Raum für möglichst offene und breit geführte Diskussionen zu bieten», begründet Paula Scheidt, die im Vorstand des Vereins sitzt, den Entscheid. Der grosse Saal im Volkshaus biete zudem ausreichend Platz.
Das Thema am Samstagabend: «Mehr Frauen in den Chefsesseln –Mission Impossible?». Braucht es eine Quote? Gibt es andere wirksame Strategien? Darüber diskutieren Lisa Feldmann, Andreas Dietrich und Kathrin Bertschy. Feldmann ist Chefredaktorin von L'Officiel Germany. Davor hat sie neun Jahre lang die Redaktion der Zeitschrift «Annabelle» geleitet und dort eine Diskussion über die Frauenquote lanciert. Dietrich ist Chefredaktor der Boulevardzeitung «Blick» und will die Vielfalt in seiner Redaktion gewährleisten. Und GLP-Nationalrätin Bertschy spricht über ihre Forschung zu Lohndiskriminierung. Moderiert wird das Panel, welches um 17.45 Uhr beginnt, von Mikael Krogerus. (wid)