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"New York Times" - Hass-Postings gegen Journalistin eskalieren.

Die zunehmende Beliebtheit von Kommentar-Postings auf Nachrichten- und Zeitungsportalen hat das Verhältnis von Journalist und Leser nachhaltig verändert. Während es noch vor wenigen Jahren nur sehr eingeschränkt möglich war, seine persönliche Meinung zu einem veröffentlichten Artikelinhalt abzugeben, sind die diesbezüglichen Möglichkeiten im Internetzeitalter wesentlich umfangreicher.

Dass diese Entwicklung auch ihre Schattenseite hat, zeigt das Beispiel der "New York Times"-Journalistin Emily Gould, die nach der Veröffentlichung eines ihrer Beiträge regelrecht mit hasserfüllten User-Postings bombardiert worden ist. Insgesamt 1'216 Kommentare fanden sich im Forum-Bereich zu ihrem Artikel bevor sich die Zeitung dazu gezwungen sah, den entsprechenden Thread zu schliessen. "Es hatte den Anschein, als würden die User darum wetteifern, wer das schlimmste und schockierendste Posting abgibt", schildert Gould gegenüber dem "Guardian". (pte)