Jede Regung skandalisieren und zum Thema machen: Dieser Medienmechanismus spiele derzeit nicht nur in den USA bei Donald Trump, sondern auch in der Schweiz, wenn auch nur im "Kleinformat". Wie Patrik Müller, Chefredaktor der "Schweiz am Sonntag", in einem Kommentar schreibt, rückt SRF derzeit keinen Politiker so oft ins Bild wie Roger Köppel: "Schawinski" (persoenlich.com berichtete), "10vor10" und weitere Sendungen thematisierten den "Weltwoche"-Verleger zum Teil aus weithergeholten oder trivialen Gründen.
Müllers Fazit: Köppels Omnipräsenz sage nicht nur etwas aus über ihn, sondern auch über das SRF. "Die Fixierung auf den SVP-Star ist Ausdruck eines Komplexes, der näher zu untersuchen wäre". (eh)