Zahlen oder eben nicht: Die "taz" zieht auf ihrer Website eine Paywall hoch - allerdings die durchlässigste Bezahlschranke aller Zeiten, dies berichtet turi2.de. Zahlen muss nämlich nur, wer zahlen will, die Paywall beruht auf Freiwilligkeit. Ein schwarzer Schleier bedeckt das untere Drittel der Artikelseite und fragt den Leser "Ist Ihnen dieser Artikel etwas wert?". Wer auf "Ja" klickt, kann auf sechs verschiedene Arten einen Betrag nach Wahl zahlen, bei "Nein" schliesst sich der Layer und die Artikel können trotzdem kostenlos gelesen werden. Digital-Chefin Nina Schoenian spricht daher von einer "Pay-Wahl" und hofft auf steigende freiwillige Beiträge.
Die Kampagne ist die Erweiterung der Aktion "taz zahl ich", mit der die "taz" seit 2011 Kleinbeträge im Gesamtwert von 70'000 Euro eingenommen hat. Allein im Oktober 2012 waren es 3'979 Euro. (www.turi2.de)