Petra Rothmund für Dokfilm ausgezeichnet

Katholischer Medienpreis - Die Verleihung fand am Dienstag in Bern statt. Die Jury hat aus rund 40 Bewerbungen aus allen Sprachregionen drei Beiträge ausgezeichnet.

Der Katholische Medienpreis der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) zeichnet die Autorin oder den Autor eines Werkes aus, welches der Botschaft des Evangeliums Ausdruck verleiht. Der Hauptpreis ging dieses Jahr an Petra Rothmund von der Radiotelevisiun Svizra Rumantscha (RTR) für ihren Dokumentarfilm «Cumià e cuminanza – Abschied und Gemeinschaft», teilen die Organisatoren mit. Dieser thematisiert die Bedeutung individueller und gemeinschaftlicher Abschiede von Verstorbenen. Der Hauptpreis ist mit 2500 Franken dotiert.

Der mit 1000 Franken dotierte Sonderpreis wurde an Anaïs Reichard, Malika Schaeffer und Sophie Martin verliehen. Die Jury würdigte ihre innovative Weihnachtszeitschrift mit begleitendem YouTube-Kanal, die an rund 6000 Familien im Kanton Waadt verteilt wird. Der Weihbischof von Basel Josef Stübi lobte besonders das «niederschwellige und ansprechende Format», das Erwachsene und Kinder durch die Adventszeit begleitet, sowie das filmische Glaubenszeugnis eines jungen Protagonisten, das er als «beeindruckend und berührend» bezeichnete.

Den Social-Media-Preis und 500 Franken erhielt Eveline Strübi für ihre Instagram-Berichterstattung über ihre Long-Covid-Erkrankung und die Rolle des Glaubens in diesem Prozess. In seiner Laudatio betonte Bischof Stübi die Bedeutung «persönlicher Erfahrungsberichte jenseits von Statistiken und Untersuchungsberichten». Die Preisträgerin überraschte die Anwesenden anstelle einer Dankesrede mit einem live vorgetragenen Poetry Slam. (pd/spo)