04.04.2007

SF

"Pfahlbauer von Pfyn" stehen fest

Trainings-Camp für Teilnehmer.

Die Teilnehmer der Steinzeit-Sendung "Pfahlbauer von Pfyn" sind ausgewählt. Zwei Familien mit insgesamt vier Kindern und zwei weitere junge Männer werden kommenden Sommer als Sippe im Hinterriet von Pfyn TG unter möglichst authentischen steinzeitlichen Bedingungen leben, wie das Schweizer Fernsehen am Mittwoch bekannt gab. Rund 950 Bewerber hatten sich für dieses Projekt angemeldet. Das Schweizer Fernsehen wird das Leben dieser "steinzeitlichen Sippe" dokumentieren ("persönlich.com" berichtete). Das Projekt soll sich auf die neusten Erkenntnisse der Pfahlbauer-Forschung in der Schweiz stützen.

In zwei Casting-Runden wurden zehn Familien und zehn Einzelpersonen auf ihre Fähigkeiten und Eignungen für das Projekt getestet. Nun stehen die Teilnehmer fest: Berni Bots (45, Heilpädagoge) und Gattin Ursula (46, Primarlehrerin) aus Brittnau AG zusammen mit ihren Kindern Veronica (17) und Matteo (8); Babette (44, Logopädin) und Jörg Mäder (44, Primarlehrer), reisen mit den Töchtern Flavia (11) und Flurina (12) aus Feldbach ZH an. Auch der im Muotathal heimische Versicherungskaufmann Martin Imhof (21) sowie Maschinenmechaniker und Student Christian Hinterberger (25) werden sich vom 25. Juli bis 21. August als Steinzeitmenschen versuchen.

Die entscheidenden Auswahl-Kriterien waren laut SF Erfahrungen im bäuerlichen Leben, handwerkliches Geschick und weitere spezielle Kentnisse beispielsweise über Pflanzen. Darüberhinaus waren eine gute körperliche Konstitution, Kommunikationsfähigkeit und das Verhalten vor der Kamera ausschlaggebend. Die Teilnehmer werden sich in den nächsten Wochen intensiv auf ihre Zeit als Pfahlbauer vorbereiten und in einem Trainings-Camp mit der steinzeitlichen Lebensweise vertraut machen.


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KOMMENTARE

Saxer Ulrich
22.04.2018 00:11 Uhr
Darf ich Sie anfragen, ob diese TV Sendung über das Leben in der Steinzeit noch vorhanden und zugänglich sind? Vor Jahren habe ich diese Sendungen im Netz gefunden- jetzt wird unter diesem Namen sehr viel anderes angeboten, als die vier Wochen Sommerferien, die das Schweizer Fernsehen gezeigt hat- damals. Besten Dank und freundlichen Gruss U.P. Saxer
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