Reportagen.fm vergibt zum zweiten Mal den Henry-Nonsens-Preis. Ausgezeichnet wurde Philipp Mausshardts Reportage "Lieber in den Knast" aus dem Magazin “Stern”. Er schildert darin, wie er zwei Tage wegen einer Verkehrssünde in einem Schweizer Gefängnis verlebt. “Das ist vielleicht eine von diesen Grenzerfahrungen, die man im Leben mal gemacht haben muss”, sagt Jury-Mitglied Kai Diekmann.
Mit dem Henry-Nonsens-Preis zeichnet die Reportage-Plattform die lustigsten und absurdesten Texte des Jahres aus. Dafür wurde die namhafteste und wahrscheinlich unbestechlichste Jury zusammengestellt, die es in Deutschland je gegeben hat, heisst es in der Mitteilung. Namhaft, weil alle fünf Juroren so heissen wie prominente Journalisten und unbestechlich, weil diese Juroren eben nicht aus Medienbranche stammen.
Die Jury:
Giovanni di Lorenzo, Arbeiter aus Hof
Kai Diekmann, Designer aus Braunschweig
Ines Pohl, Friseurin aus Cottbus
Stefan Aust, Programmierer aus Kiel
Frank Schirrmacher, Rentner aus Hildesheim
Jeder Juror wird auf der Website präsentiert. (pd)