Philippe Stalder gewinnt Förderprogramm

Investigativer Journalismus - Der 30-Jährige erhält die Chance, während eines Jahres im Team des Recherchedesks von Tamedia mitzuwirken.

Philippe Stalder gewinnt das Förderprogramm für investigativen Journalismus, wie Tamedia in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Das Medienhaus hat in Zusammenarbeit mit den Schweizer Journalistenschulen das Programm zum achten Mal ausgeschrieben.

Zurzeit arbeitet Stalder beim «Tages-Anzeiger» als Premium Content Manager. «Das Förderprogramm ist für mich eine einmalige Chance, zusammen mit den besten Investigativjournalisten des Landes an grossen, länderübergreifenden Recherchen mitzuarbeiten und den Mächtigen auf die Finger zu klopfen», wird Stalder in der Mitteilung zitiert.

Zuvor war der 30-Jährige mehrere Jahre als Reporter und Videoproduzent bei Vice Switzerland tätig. 2015 unternahm er eine Weltreise über die Seidenstrasse, von der er auf seinem Blog auslandschweizer.net berichtete. Seine journalistische Laufbahn begann er als freier Mitarbeiter für die «Limmattaler Zeitung» und die «Zuger Zeitung». Stalder hat einen Bachelor in Publizistik der Universität Zürich und einen Master in Journalism, Media and Globalisation der Universitäten Amsterdam und Aarhus (Dänemark).

Mit dem Förderprogramm für investigativen Journalismus haben junge Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit, das Handwerk im Team des Recherchedesks der Tamedia-Redaktion in Bern und Zürich während eines Jahres zu erlernen und zu vertiefen. Das Rerchercheteam sorgte zuletzt mit den Enthüllungen um die Paradise Papers und Football Leaks für Schlagzeilen. (pd/as)