"Radio 105" lautet die Antwort von zwei Fünfteln (41.7 Prozent) der Zürcher 15- bis 24-Jährigen auf die Frage, welches Kabel- oder Internet-Radio sie gerne auf UKW empfangen möchten. Dies ist das Resultat einer telefonischen Befragung von 300 ZürcherInnen im Alter von 15 bis 24 Jahren, welche die IHA-GfK im Auftrag der Radio 105 Network AG in der zweiten Maihälfte durchgeführt hatte -- und welche der Sender termingerecht zum Ablauf der Eingabefrist für eine neue Zürcher Jugendradio-Frequenz veröffentlicht.
Die meistgehörten Sender der befragten Zielgruppe ist heute gemäss Studie Radio 24, und zwar mit grossem Vorsprung:
Ein Aufschlüsselung nach Alter zeigt, dass DRS 3, Radio Zürisee und Virus ihre Stärken innerhalb der Stichprobe bei den 20- bis 24-Jährigen haben:
Insgesamt sieht die Verteilung der Antworten auf die Frage "Welche Sender hörst Du am meisten?" folgendermassen aus:
Brisant ist angesichts der laufenden Diskussion die Frage nach den Wünschen der Jugendlichen: "Ich lese Ihnen jetzt ein paar Radiosender vor, die man heute nur per Kabelnetz oder Internet hören kann. Welchen diesen Sender möchten Sie in Zürich auch auf UKW empfangen können? Bitte entscheiden Sie sich nur für einen Sender." Bei den Antworten führt die Auftraggeberin der Studie bei weitem:
Die Detailansicht ergibt, dass Radio 105 im jüngsten Segment von der Hälfte aller Befragten gewünscht wird, bei den "Älteren" von einem Drittel:
Als Weiteres untersuchte die Studie die Musikpräferenzen der Jungen. Konkret wurde gefragt, welche Musik das neue Zürcher UKW-Jugendradio spielen solle. Vorgegeben waren acht Antworten, die mit 1 bis 10 Punkten zu bewerten waren. Bei einer insgesamt nicht übertrieben breiten Streuung zwischen 4.29 und 6.67 Punkten dominierte "guter Mix" -- was schon wegen der Bezeichnung nicht sonderlich überraschen dürfte. ("Schlechter Mix" wäre bestimmt auf dem letzten Rang gelandet.)
Eine Aufschlüsselung nach Geschlecht ergibt, dass "Nur Rock" und "Alternative Musik" von Männern stärker gewünscht werden als von Frauen:
Nach Altersklassen sieht die Verteilung folgendermassen aus:
Die gesamte Verteilung:
Die letzte Frage der 105-Studie zielt auf das gewünschte Verhältnis von Wort- und Musik-Anteil ab. Diesmal betrug die Anzahl möglicher Antworten fünf, am beliebtesten war die Option, welche viel Musik, wenig Wortanteil und Nachrichten vorsah:
Aufteilung nach Geschlecht:
Aufteilung nach Alter:
Die gesamte Verteilung: