In Basel sorgt sich die Politik um das Radiostudio Basel, nachdem SR DRS-Direktor Walter Rüegg erklärt hatte, man prüfe eine Konzentration von Radio und Fernsehen in Zürich. Gleich zwei Interpellationen zu den Überlegungen der SRG sind in den vergangenen Tagen beim Basler Regierungsrat eingegangen, wie die "Basler Zeitung" berichtet.
CVP-Grossrat Lukas Engelberger will vom Regierungsrat wissen, wie er die Bedeutung des Studio Basel einschätzt und wie der Standort attraktiver gestaltet werden könnte. Urs Müller vom Grünen Bündnis wiederum bezeichnet in einer weiteren Interpellation die Aussagen von Radio-DRS-Direktor Walter Rüegg als alarmierend. Er glaubt, dass auch die Produktion des Regionaljournals Basel den Plänen der SRG-Spitze zum Opfer fallen könnte.
Basel ist Produktionsstandort von DRS 2 und Virus, zugleich wird das Regionaljournal in der Rheinstadt produziert. Insgesamt sind zwischen 120 und 130 Arbeitsplätze in Gefahr. Der Basler Regierungsrat will die Interpellationen schriftlich auf die März-Sitzung des Grossen Rates beantworten, wie die BaZ beim Wirtschafts- und Sozialdepartements erfahren hat.