Position in MTV-Familie gestärkt

Viva Schweiz - Ausrichtung wird überprüft.

Die Zahlen von Viva Schweiz werden zwar momentan in Berlin noch geprüft, Asta Baumöller hat aber der Mittelland Zeitung (MZ) verraten, dass der Break-even 2004 erreicht worden sei. Auch aus Berlin heisst es, Viva Schweiz stehe auf gesunden Beinen. Gemäss MZ hat Viva Schweiz seine Position in der MTV-Familie damit gestärkt. Mit dem Ergebnis soll der helvetische Ableger von der Umstrukturierung bei MTV verschont bleiben.

Seit der Übernahme von Viva durch MTV vor bald einem Jahr weht ein rauher Wind der Neustrukturierung. Viva Schweiz ist bisher zwar verschont geblieben. Doch, schreibt die MZ, bleibe ein Unsicherheitsfaktor, denn der Hauptaktionär von MTV, Viacom, hat 2004 einen Riesenverlust von 17.5 Mio. Dollar geschrieben. "Viva kann sich keine kostspieligen Hobbys leisten", ist sich denn auch Baumöller bewusst.

Zudem habe Viacom gemäss Analysten für die verlustschreibende Viva-Familie damals viel zu viel bezahlt. Nun wolle Viacom beweisen, dass sich die Investition gelohnt habe. In dieser Situation bleibe kein Platz für nationale Sentimentalitäten, wer rote Zahlen schreibe, habe in der Familie nichts verloren.