Mit einem neuen Angebot bringt sich der Berner Geschäftsmann Urs Seiler mit seinem Powervoting wieder ins Gespräch. Nun bietet er die Stimmen für die "MusicStar"-Wahl günstiger an, als das Schweizer Fernsehen, wie der Blick berichtet. Pro Stimmabgabe zahle man nur 57 Rappen. Im Gegensatz zu den 70 Rappen bei SF DRS also 13 Rappen weniger. Dies sei möglich, weil Powervoting nur die Stimmen-Differenzen der im Voraus gekauften Stimmen an SF DRS schicke. Es werden nicht sämtliche gekaufte Stimmen übermittelt, sondern jeweils nur die Differenz gegenüber dem Letzten.
Blick hat Martin Schweizer, Professor für Mathematik an der ETH Zürich nachrechnen lassen: "Für das Endklassement kommt es nicht auf die absolute Anzahl Stimmen an, sondern nur auf die relative Anzahl, also die Differenz."