Mit der Preisverleihung fand die Rose d'Or, das wichtigste Festival der Fernsehunterhaltung, am Samstag in Luzern seinen Höhepunkt. Unter den Ausgezeichneten ist die Produktion "One bullet left" des Schweizer Fernsehen DRS.
Insgesamt zwanzig Goldene Rosen wurden in acht verschiedenen Kategorien vergeben. Die Engländer sind die Gewinner des Abends. Sie räumten in sieben Kategorien ab und holten insgesamt elf der begehrten Auszeichnungen.
Erstmals wurden auch Darsteller und Darstellerinnen ausgezeichnet. Dies in den Kategorien Sitcom, Comedy, Soap und Game Show. Die Goldene Ehrenrose erhielt John de Mol. Der holländische Fernsehproduzent und Erfinder von "Big Brother" gilt als Vater der Reality-TV. Unter den Gästen waren "James Bond"-Darsteller Roger Moore, "Herr der Ringe"-Star Christopher Lee, der Sänger Harry Belafonte, "Leute heute"-Moderatorin Nina Ruge und die Sängerin Nana Mouskouri.
Schweizer Produktion ausgezeichnet
Das Schweizer Fernsehen gewann mit seiner Produktion "One bullet left" von Markus Fischer und Peter Scherer die Goldene Rose in der Kategorie Musik. Der Comic-Kurz-Spielfilm beschreibt im Stil der "Serie noire"-Krimis die Rückkehr des Trompeters Barney, der nach langer Abwesenheit in seinem heruntergekommen Stadtviertel eintrifft und dort alte Rechnungen begleichen will. Markus Fischer erzählt die getanzte Geschichte in starken, expressiven Bildern. Damit erhält das Schweizer Fernsehen nach 1964 und 1969 zum dritten Mal in der 44-jährigen Geschichte des Festivals die Goldene Rose.
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