Printmedien nehmen im Juli weniger ein

Wemf - Stellenanzeigen eingebrochen.

Die Schweizer Printmedien haben im Juli für 77,2 Millionen Franken Inserate verkauft. Das ist 6,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Vor allem die Einnahmen bei den Stellenanzeigen sind eingebrochen. Sie liegen mit 6,9 Millionen Franken um ein Drittel tiefer. Bei den Liegenschaftsanzeigen ergibt sich ein Minus von 12,5 Prozent, wie aus der am Montag publizierten Inseratestatistik der Wemf für Werbemedienforschung hervorgeht.

Die kommerziellen Anzeigen brachten 61,3 Millionen ein. Das sind 5,3 Prozent weniger als im Juli 2011. Die Prospektbeilagen verzeichneten hingegen ein Plus von 39,4 Prozent auf 5,9 Millionen Franken. Nach Printmediengattung betrachtet muss die Tagespresse den grössten Einbruch hinnehmen (-12 Prozent), während die Sonntagspresse um 18,1 Prozent zulegen konnte. Auch die Fachpresse verzeichnete ein Plus von 19,7 Prozent. (sda)