Privatsendern droht Einbruch der Werbeerlöse

Deutschland - Neue, komplizierte Vermarktungsmodelle.

In Deutschland müssen die privaten TV-Stationen zu Jahresbeginn mit einem Einbruch bei den Werbeeinnahmen rechnen. Dies berichtet die Financial Times Deutschland, die sich auf Aussagen aus Branchenkreisen stützt. Privatsender wie RTL, Pro Sieben oder Sat 1 müssten im Januar mit einem Rückgang des Werbeaufwands um fünf bis zehn Prozent rechnen.

Als Begründung für den Einbruch nennt die FTD die Verunsicherung unter den werbungtreibenden Unternehmen und den Mediaagenturen durch neue, komplizierte Vermarktungsmodelle der Sender. Daher würden sich die Verhandlungen über die Verteilung der Budgets derzeit langwieriger als in den vergangenen Jahren gestalten. Bislang sind die Tendenzen laut FTD nur vorläufig, da die Gespräche über die Buchungen für 2008 noch laufen.